Presse-News


Datum:

05.01.2019

Quo Vadis - Mannschaftssport Fußball...

Blättert man heutzutage in der Winterpause die Vereinsseiten im Facebook durch, kann man rauf und runter in einer nicht mehr nachvollziehbaren Häufigkeit, folgende Eintragungen bezüglich „Hallen-Fußballturniere“ lesen : „Aufgrund von Absagen, oder mehr noch kurzfristigen Absagen von Mannschaften, ist ein Teilnehmerplatz frei geworden, bei Interesse bitte PN“.

Ein großes Ärgernis für jeden Turnierveranstalter, vorwiegend verursacht durch Einstellungsprobleme von mittlerweile zu vielen Fußballern (innen) auf Kosten anderer, verbunden mit einer groben Unsportlichkeit und Unkameradschaftlichkeit gegenüber allen Beteiligten.

Beginnend gegenüber dem eigenen Verein, Trainer, den eigenen Mitspielern (innen), die gerne spielen wollen. Es setzt sich fort gegenüber dem Veranstalter, und gegenüber den Mannschaften, die ihre Turnierzusage einhalten.

Vielleicht ist es angebracht, dass sich vermeintliche Mannschaftssportler (innen) die sich, in diesem Fall für die Sportart Fußball entschieden haben, sich kritisch überprüfen sollten, ob diese „Aktiven“ auch die richtige Sportart gewählt haben. Die Wahl einer Einzelsportart wie Minigolf zu wählen, und zwar dann, wenn Lust und Zeit da ist, ist wohl angebrachter, und geht nicht auf Kosten anderer wenn man mal keine Lust hat, oder kurzfristig etwas anderes auf dem Programm steht.

Dann braucht man auch nicht dem Trainer, seine eigene Mannschaft - dabei auf der Couch liegend - eine Abmeldung schreiben, um anschließend nicht mehr erreichbar zu sein.  

Respekt vor allen Spielern und Spielerinnen, die noch eine richtige Einstellung zum Mannschaftssport an den Tag legen, zuverlässig und vorbildlich ihre frei gewählte Sportart ausüben, eben Aktive auf die sich ein Verein, die Trainer, die eigene Mannschaft verlassen können.

Das Geschriebene ist übrigens frei übertragbar auf die Freiluftsaison. Nicht ohne Grund treten Mannschaften nicht an oder werden vom Spielbetrieb zurückgezogen. Das liegt nicht an den Vereinen, an den Trainern und an den Mitspielern (innen), eher an denen, die vorwiegend mit kurzfristigen Absagen zu den angesetzten Spielen glänzen oder unabgemeldet gar nicht mehr erscheinen, obwohl sie gegenüber dem Verein, Trainer, Mitspieler "ihr Wort“ gegeben haben.

Verletzungen, Krankheiten oder schwerwiegende Hinderungsgründe gab, und gibt es schon immer. Diese Absagegründe sind auch nicht gemeint, eher andere wie „kein Bock“ oder der „Gegner ist zu stark“ oder eine kurzfristig eingeschobene „persönliche Freizeitaktivität“ die interessanter ist. 

Ein Gesellschaftsdenken in unserer Urlaub, Spaß und „Freizeitkommune“, welches nicht mehr aufzuhalten ist…… ?